Erdbeere ist nicht gleich Erdbeere. Wer hätte das gedacht: In Deutschland gibt es rund 100 Sorten dieser köstlichen Frucht – insgesamt aber gibt es etwa 1.000 Sorten weltweit.
Doch nicht jede Sorte eignet sich für den traditionellen Anbau.
Offizieller Saisonauftakt für das „süße Früchtchen“ ist der Wonnemonat Mai. Dann nämlich lässt sich die Sonne schon öfter blicken und auf die ist die Erdbeere besonders angewiesen. Dann erst wächst sie zu einer süßen und prallen Frucht und bildet ihren nur für Erdbeeren typischen Geschmack.
Doch auch der Dünger spielt bei der Erdbeer-Aufzucht eine wichtige Rolle. Bei richtiger Dünnung – in den meisten Fällen wird Stroh benutzt – kann die „süße Frucht“ richtig groß werden.
Die Haupternte der Erdbeeren findet in Mitteleuropa in den Monaten Mai und Juni statt. Gerade dann kann man auch in unserer Region wieder viele Menschen sehen, wie sie sich bereits frühmorgens aufmachen, um die regionalen Erdbeerfelder zu belagern. Keine Wunder, denn Selbstpflücker dürfen sich noch auf dem Feld den Bauch voll schlagen und brauchen die bereits gegessenen Früchte nicht bezahlen.
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